Wie wird aus einem Gedanken ein Kleid? Ein Blick in den Entstehungsprozess – ohne Filter.
Der Anfang: eine Beobachtung
Unsere Entwürfe beginnen selten mit Stoff und nie mit Trendreports – sondern mit Situationen: eine Frau, die vom Termin zur Feier muss; ein Abend, der ein besonderes Kleid verdient; eine Kundin, die erzählt, was ihr fehlt. Mode ist angewandte Aufmerksamkeit.
Die Skizze und ihr Schicksal
Aus Beobachtungen werden Skizzen – viele. Die meisten überleben die erste Woche nicht. Gut so: Der Papierkorb ist das wichtigste Designwerkzeug.
Der Prototyp
Was bleibt, wird Schnitt und Nesselmodell, dann erster Prototyp im echten Stoff. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit: anprobieren, ändern, wieder anprobieren – bis Bewegung, Fall und Silhouette stimmen.
Die Schwelle
Erst wenn wir ein Modell selbst tragen wollen würden, geht es in die Fertigung. Klingt banal – sortiert aber erstaunlich viel aus.